Profile
Lars Windhorst das Ausnahmetalent
In den neunziger Jahren galt Lars Windhorst in Deutschland als Firmengründer Nummer eins und Beispiel für Unternehmergeist. Man feierte ihn als das deutsche Wirtschaftswunderkind und selbst Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl freute sich, über den deutschen Wirtschaftsnachwuchs. Bis 1997 begleitete Lars Windhorst den damaligen Regierungschef auf Wirtschaftsreisen im Ausland. Sein Geschäft startete Lars Windhorst mit Elektronikteilen, die er aus Fernost bestellte, in Deutschland zu Computern montierte, um diese mit Gewinn zu verkaufen. In kürzester Zeit stampfte der Teenager ein international operierendes Firmenkonglomerat aus dem Boden.
Lars Windhorst auf der Karriereleiter
Anfang der 90er Jahre begann Lars Windhorst mit dem Handel von Computerbausteinen und zeigte dabei außerordentlich geschäftliches Geschick. Das Business-Wunderkind verstand es schon immer, Menschen für sich einzunehmen. Mit 16 Jahren lernt Lars Windhorst den damals 27jährigen Mellon Zhang kennen, der ihm die Türen nach China und Hongkong öffnete. Der Vertriebschef einer chinesischen Elektronikfirma kündigte kurzerhand seine Position, wurde zu Windhorsts Partner und begleitete ihn auf seinen Wegen in Fernost. 1993 gründete der damals 17-jährige Lars Windhorst die Windhorst Electronics GmbH und avancierte zu Deutschlands Wirtschaftswunderkind. Mit Intelligenz, Scharfsinn und im Eiltempo setzte er um, was großen Wirtschaftsbossen den Schlaf raubt.
Lars Windhorst macht Millionen-Umsätze
Es folgten Niederlassungen in China, Vietnam und Europa. Lars Windhorst weitete seine Geschäftstätigkeit rasch aus und wurde ebenfalls in den Bereichen Elektronik, Industrie, Handel, Immobilien und Finanzwesen tätig. Mit zweitem Firmensitz in Hongkong meldete die in Deutschland, Europa und Asien operierende Windhorst-Gruppe 1995 einen Umsatz von 180 Millionen Mark. Der Frühstarter setzte doppelt soviel um, wie im Jahr zuvor. Gerade 19 Jahre alt, wurde Lars Windhorst zu Deutschlands erfolgreichstem Unternehmensgründer. Der junge Konzernchef leitete dabei weltweit 20 Betriebe mit über 200 Beschäftigten.
Die Geschäftsfelder der Windhorst-Gruppe
Zu den wichtigsten Geschäftsfeldern im europäischen Raum zählten der Handel mit elektronischen Bauteilen, PC-Montage, Rohstoffhandel sowie Werbefilmproduktionen. Seine asiatischen Firmen handelten mit chemischen Grundstoffen und waren in der Unternehmensberatung und im Immobilienhandel tätig. Im Zuge seiner Geschäftserweiterung gründete Lars Windhorst später den Handels- und Investmentkonzern Windhorst AG sowie weitere Firmen im Finanzdienstleistungssektor, darunter die Windhorst Capital Holding GmbH. Anfang 2000 konzentrierte sich der junge und dynamische Lars Windhorst auf die New Economy und investierte in großem Umfang in Projekte in den Bereichen Internet, Telekommunikation und Medienunternehmen.
Die Krise der New Economy zu Beginn des neuen Jahrhunderts brachte auch die Windhorst-Gruppe ins Straucheln, die anschließend Insolvenz anmelden musste.
Lars Windhorst ist Geschäftsführer der Sapinda Deutschland GmbH
Doch so schnell ließ sich das Ausnahmetalent Lars Windhorst nicht unterkriegen. In 2004 wurde er Mitbegründer der Investmentgruppe Sapinda. Mit geschickten Anlagestrategien im Bereich der Finanzwirtschaft erzielte Lars Windhorst in kürzester Zeit für das Unternehmen hohe Gewinne. Die Investmentgruppe, unter der finanziellen Leitung einer südafrikanischen Industriellenfamilie, wickelte in den vergangenen 5 Jahren Investitionen im Wert von über 2 Milliarden EUR ab.
Angesichts der Konjunkturkrise in 2008, befand sich die Firma in der zweiten Jahreshälfte in einer Umstrukturierungsphase und nimmt seit April 2009 ihre Investitionstätigkeit mit neuer Geschäftsstruktur wieder auf. Im Mai 2009 gründet Lars Windhorst die Sapinda Deutschland GmbH.
Die Investmentgesellschaft Sapinda Deutschland GmbH verwaltet Public- und Private Equity-Fonds sowie Global Debt Fonds und ist eine Tochtergesellschaft der Sapinda Holding B.V.
|
|